Die Kosten der Busunternehmen steigen

Seit mehr als 30 Jahren erstellen wir Kostensteigerungsberechnungen. Die unterschiedlichen Kostenanteile in den Busunternehmen versuchen wir in 6 Strukturen darzustellen. So ist z.B. der Dieselanteil in einem Stadtlinienunternehmen weit höher als in einem Busreiseunternehmen. Die Entwicklung der einzelnen Kostenarten entnehmen wir aus den Werten des Statistischen Bundesamtes und der Bundesbank. Bei den Personalkosten orientieren wir uns am Verband WBO.


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In der Tabelle mit den Werten der 6 Strukturen sieht man für den Zeitraum Mai 2020 bis Mai 2021 Veränderungen zwischen 4,8 und 7,5%. Die Werte für Juni werden leider erst Mitte Juli veröffentlicht. Klar ist aber, dass sie weiter gestiegen sind. Den größten Einfluss dabei hat der Dieselpreis.


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In der Tabelle Kostenartenindex kann man dort ein Plus von 30,65% für den Betrachtungszeitraum ablesen. Seit Mai ist der Rohölpreis aber nochmal um knapp 4% gestiegen, die Tankstellenpreise in Deutschland noch stärker.

In der gesamten Wirtschaftspresse liest man von Unterbrechungen in den Lieferketten. Bei Daimler sollen in der Pkw-Produktion z.B. verschiedene Bänder stillstehen. Alle erdenklichen Rohstoffe, sei es Holz, Stahl, Kunststoff und elektronische Teile sind knapp und damit teuer. Die Inflationsrate bei uns wird für den Herbst mit 3,5% prognostiziert, nach -0,3% im Herbst 2020. Im Jahresschnitt soll es für 2021 aber nur 1,6% geben. In den USA, wo der Staat die Wirtschaft noch weit stärker geflutet hat als bei uns, wird mit einer Inflationsrate bei 4% gerechnet. Jetzt im Wahlkampf zeigen sich alle Parteien unvorstellbar großzügig, als gäbe es kein Morgen. Die Frage ist, wie eine neue Regierung das Füllhorn nicht nur schließen, sondern die Schulden abbauen will.

Zurück zu den Busunternehmen: Der ÖPNV wird weiter stark gefördert werden, allein schon aus Gründen des Klimawandels. Viele Busreiseveranstalter sind überraschend gut durch die Krise gekommen, dank enormer Förderung. Ist Schluss mit der Förderung, kommt die Stunde der Wahrheit, die etwas mit vollen und gut beschäftigten Bussen zu tun hat.

Ganz klar, die Preise für Beförderungen im Bus müssen steigen. Dazu zwingt nicht nur die allgemeine Kostenentwicklung. (Artikel/Grafiken: Martin Wendlandt) 

07.05.2021

Busreiseveranstaltung mit neuem Normal

Partybus (Foto: Ansgar Zoller)

In 2020 haben nur 15.800 Unternehmen in Deutschland einen Insolvenzantrag gestellt. »Nur«, weil das 15,5% weniger Anträge sind als in 2019. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Nicht die gute wirtschaftliche Entwicklung hat geholfen, Insolvenzen zu vermeiden.

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Kat: Reiseverkehr, Top-News
14.04.2021

Die Entwicklung der Rohölpreise

Grafik © TECSON

Nachdem die OPEC die Nachfrageprognose nach oben korrigierte, sind in dieser Woche die Preise wieder etwas angezogen. Auch zeigt der neue amerikanische Präsident Härte gegenüber Russland, China und in Nahost. Das beunruhigt die Märkte insgesamt.

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Kat: Kraftstoffe, Top-News
12.03.2021

Einheitliche Europäische Eigenerklärung – was ist das?

Formular zur Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (Screenshot: https://eee.evergabe-online.de/espd/)

Dass derzeit so viele Unternehmen an Ausschreibungen zur Vergabe von Linienverkehren mitmachen, hat im Wesentlichen drei Gründe. Erstens sieht das EU-Vergaberecht vor, dass mehr ausgeschrieben wird als früher. Zweitens zwingen weggebrochene Geschäftsgrundlagen (bspw. während der Krise verbotene Reisen) Unternehmen dazu, sich neue Aufträge zu suchen. Drittens ist eine große Zahl an »eigenen Linien« in Form einer Entbindung zurückgegeben worden, sodass bis zum Ende der Konzessionslaufzeit neu ausgeschrieben wird.

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Kat: Linienverkehr, Recht, Top-News
07.01.2021

Rohöl und Diesel etwas teurer

Der Rohölpreis zum Jahresanfang liegt aktuell unter den Werten von 2019 und 2020. (Grafik: Tecson)

Alles ist relativ, so auch der Rohölpreis von 54 US-Dollar pro Barrel. Das ist einerseits der höchste Preis seit Februar 2020, jedoch liegt er, wie die Tecson-Grafik zeigt, unter den Werten von 2019 und 2020.

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Kat: Kraftstoffe, Top-News
14.12.2020

Fallstricke bei Corona-Hilfen

Bei Corona-Hilfen drohen Fallstricke (Symbolfoto: www_slon_pics / Pixabay)

Wer die verschiedenen Corona-Hilfen beantragt, kann teure und auch folgenschwere Fehler machen. Die Informationen unterliegen ständigen Änderungen, sind deshalb keine gesicherte Handlungsgrundlage.

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Kat: Reiseverkehr, Linienverkehr, Top-News

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