Rohölpreise steigen und steigen

Die rote Linie 2021 in der Tecson-Grafik hat die grüne Linie 2018 erreicht und liegt deutlich über der braunen Linie 2020 und der blauen Linie 2019. Seit einem Jahr hat sich der Rohölpreis Brent um 90% gesteigert. Seit Anfang des Jahres stieg der Preis um mehr als 40%. Brent liegt derzeit bei 72 Dollar pro Barrel. Schon im August werden 80 Dollar erwartet.

Schlimm auch, dass alle Analysten für das zweite Halbjahr von weiteren Preissteigerungen ausgehen. Die Nachfrage erholt sich weltweit und die Lagerbestände bauen sich ab. Die Vorzeichen für die am 1. Juli stattfindende OPEC-Sitzung mit den sogenannten Plus-Partnern stehen wegen der befürchteten Überhitzung des Marktes vor einer Umkehr. Nicht die Reduzierung, sondern eine Steigerung der Fördermenge wird erwartet.

Die EU-Industrieproduktion ist in Jahresfrist um 39% gestiegen. Die deutsche Inflationsrate hat aktuell einen Höchstwert von 2,5% erreicht, wie heute gemeldet wird. Die allgemeine Preissteigerungsrate in den USA liegt sogar bei 4,5%. Nun treibt die Nachfrage nicht nur die Mineralölpreise, auch alle Baustoffe sind plötzlich knapp und teuer. Letzteres liegt aber vor allem in der starken Nachfrage durch die USA und China.

Jetzt, in Wahlkampfzeiten wird der Markt mit Geld und Versprechungen geflutet. Die Menschen geben auch mangels profitabler Geldanlagemöglichkeiten das Geld aus, investieren. Beim hiesigen Autohändler mit Stern z.B. stand ein Jahreswagen zum Verkauf und in der Neuwagenhalle konnte man zwei Fahrzeuge bewundern, unglaublich.

Die Weltwirtschaft und die damit verbundene Rohstoffnachfrage sind angesprungen und lassen die Preise steigen. Verkehrsunternehmen müssen schnellstens die Kalkulation aller Aufträge prüfen. (Grafik: Tecson; Artikel von: Martin Wendlandt)

07.05.2021

Busreiseveranstaltung mit neuem Normal

Partybus (Foto: Ansgar Zoller)

In 2020 haben nur 15.800 Unternehmen in Deutschland einen Insolvenzantrag gestellt. »Nur«, weil das 15,5% weniger Anträge sind als in 2019. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Nicht die gute wirtschaftliche Entwicklung hat geholfen, Insolvenzen zu vermeiden.

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Kat: Reiseverkehr, Top-News
14.04.2021

Die Entwicklung der Rohölpreise

Grafik © TECSON

Nachdem die OPEC die Nachfrageprognose nach oben korrigierte, sind in dieser Woche die Preise wieder etwas angezogen. Auch zeigt der neue amerikanische Präsident Härte gegenüber Russland, China und in Nahost. Das beunruhigt die Märkte insgesamt.

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Kat: Kraftstoffe, Top-News
12.03.2021

Einheitliche Europäische Eigenerklärung – was ist das?

Formular zur Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (Screenshot: https://eee.evergabe-online.de/espd/)

Dass derzeit so viele Unternehmen an Ausschreibungen zur Vergabe von Linienverkehren mitmachen, hat im Wesentlichen drei Gründe. Erstens sieht das EU-Vergaberecht vor, dass mehr ausgeschrieben wird als früher. Zweitens zwingen weggebrochene Geschäftsgrundlagen (bspw. während der Krise verbotene Reisen) Unternehmen dazu, sich neue Aufträge zu suchen. Drittens ist eine große Zahl an »eigenen Linien« in Form einer Entbindung zurückgegeben worden, sodass bis zum Ende der Konzessionslaufzeit neu ausgeschrieben wird.

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Kat: Linienverkehr, Recht, Top-News
07.01.2021

Rohöl und Diesel etwas teurer

Der Rohölpreis zum Jahresanfang liegt aktuell unter den Werten von 2019 und 2020. (Grafik: Tecson)

Alles ist relativ, so auch der Rohölpreis von 54 US-Dollar pro Barrel. Das ist einerseits der höchste Preis seit Februar 2020, jedoch liegt er, wie die Tecson-Grafik zeigt, unter den Werten von 2019 und 2020.

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Kat: Kraftstoffe, Top-News
14.12.2020

Fallstricke bei Corona-Hilfen

Bei Corona-Hilfen drohen Fallstricke (Symbolfoto: www_slon_pics / Pixabay)

Wer die verschiedenen Corona-Hilfen beantragt, kann teure und auch folgenschwere Fehler machen. Die Informationen unterliegen ständigen Änderungen, sind deshalb keine gesicherte Handlungsgrundlage.

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Kat: Reiseverkehr, Linienverkehr, Top-News

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