Rohöl und Diesel teurer – Rohöllagerbestände bauen sich ab

Seit Jahresanfang sind die Rohölpreise um mehr als 20% gestiegen. In den vergangenen 4 Wochen waren es 14%. Wir hatten im Artikel vom 7. Januar einen Anstieg der Preise für möglich gehalten, denn die Opec hatte Förderkürzungen verabredet und der neue US-Präsident leugnet den Klimawandel nicht, sondern hält ihn für die größte Herausforderung dieser Zeit.

Gleich hat er den Bau einer Öl-Pipeline quer durchs Land, von Kanada bis zum Golf von Mexiko, stoppen lassen. Auch erklärte Biden, dass Fracking nur noch in ausgewiesenen Gebieten erfolgen dürfe. Marktbeobachter reden schon von einem »Paradigmenwechsel« am Ölmarkt. Die Ölüberbestände könnten sich schneller abbauen, als die Marktteilnehmer das für möglich halten. Das ist eine langfristige Einschätzung. Kurzfristig hat es an den Börsen Gewinnmitnahmen gegeben, so dass mit etwas sinkenden Preisen gerechnet werden kann.

In den USA gibt es eine Kältewelle mit weit tieferen Temperaturen als das bei uns derzeit auszuhalten ist. Auch deshalb sinken die Lagerbestände. Aktuell sind 3 Millionen Barrel der Tagesproduktion wegen der polaren Kälte offline. Es kann nicht gefördert werden.

Corona hat die Welt und damit auch Europa noch immer fest im Griff. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im vergangenen Jahr massiv eingebrochen. Das Ifo-Institut errechnet für jede Lockdown-Woche einen Verlust an Wertschöpfung von 1,5 Milliarden Euro. Die Preise für Rohöl und seine Produkte wie Heizöl, Benzin und Diesel, als Teile der Preisindizes, sind im Januar um 7% gestiegen und damit auch die Preissteigerungsrate, die man auch Inflation nennen darf.

Die derzeitige und auch die künftige Regierung schreibt sich einen Wandel im Verkehr auf die Fahnen. Alternative Energie wird gefördert, fossile Energie wird zunehmend belastet. Unsere Meinung, der Rohölpreis sei vor allem von der Nachfrage abhängig, revidieren wir langsam. Wenn die Förderung von Rohöl reduziert wird und der Verbrauch fiskal belastet wird, können die Preise auf mittlere Sicht nur steigen. (Grafik: TECSON / Text: mw)

07.01.2021

Rohöl und Diesel etwas teurer

Der Rohölpreis zum Jahresanfang liegt aktuell unter den Werten von 2019 und 2020. (Grafik: Tecson)

Alles ist relativ, so auch der Rohölpreis von 54 US-Dollar pro Barrel. Das ist einerseits der höchste Preis seit Februar 2020, jedoch liegt er, wie die Tecson-Grafik zeigt, unter den Werten von 2019 und 2020.

[weiter]
Kat: Kraftstoffe, Top-News
14.12.2020

Fallstricke bei Corona-Hilfen

Bei Corona-Hilfen drohen Fallstricke (Symbolfoto: www_slon_pics / Pixabay)

Wer die verschiedenen Corona-Hilfen beantragt, kann teure und auch folgenschwere Fehler machen. Die Informationen unterliegen ständigen Änderungen, sind deshalb keine gesicherte Handlungsgrundlage.

[weiter]
Kat: Reiseverkehr, Linienverkehr, Top-News
26.11.2020

Rohölpreis – Wie entwickelt sich der Markt?

Grafik © TECSON

Mitte Oktober hatten wir geraten, die Tanks vollzumachen, weil es nach der US-Wahl am 3. November Bewegung geben könnte. Unruhen in den USA waren nicht auszuschließen.

[weiter]
Kat: Kraftstoffe, Top-News
16.11.2020

Geschäftsabläufe an die Pandemie anpassen

Sichern Sie sich am besten durch klar definierte Hygiene-/Infektionsschutz-Regeln ab. (Symbolfoto: Klaus Hausmann / Pixabay.com)

Selbst der König Kunde muss sich an neue Hygieneregeln halten. Wie ist das gemeint? Unternehmen haben auf die Pandemie reagiert, neue Regeln in Kraft gesetzt. Wer sich als Kunde oder Geschäftspartner nicht daran hält, muss damit rechnen, ermahnt zu werden.

[weiter]
Kat: Personal, Interne Prozesse, Top-News
12.10.2020

Was kann den Rohölmarkt bewegen?

Seitwärtsbewegung des Rohölpreises (Grafik: © TECSON)

In der Fernsehdebatte mit Biden rief Trump, die Proud Boys sollten sich bereithalten. Auch wenn er nachher sagte, er hätte nicht gewusst, wovon er redet, so war das doch ein starkes Stück, was zumindest die Befürchtung nährt, Trump könnte sich nach einer Wahlniederlage am 3. November einmauern und es gäbe eine Art Bürgerkrieg in den USA.

[weiter]
Kat: Kraftstoffe, Top-News

Entscheider der Branche lesen den Grünen Renner 

  • Kompakte Vorschläge aus der Beraterpraxis
  • Verbesserungsvorschläge von Unternehmern
  • Praktische Ideen, die Wettbewerbsvorteil sein können


Der Grüne Renner berichtet regelmäßig, verständlich und kompetent über Themen wie:

  • Die Kostenveränderungen für Omnibusunternehmen
  • Rechtliche und steuerliche Änderungen und deren Auswirkung auf Omnibusunternehmen
  • Veränderungen am Kreditmarkt und Verhaltensregeln im Umgang mit Kreditgebern
  • Das umfangreiche Archiv mit Suchfunktion erschließt Hintergründe

 

Abonnieren Sie noch heute!

  • Angemeldete Nutzer haben ständigen Zugang zum kompletten Angebot des Grünen Renners!
  • Ein- bis zweimmal monatlich erhalten Sie den exklusiven Abo-Newsletter!
  • Abonnenten schalten Werbebanner auf dem Grünen Renner günstiger!
  • Für nur 140,00 € jährlich (zzgl. 19 % MwSt) profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung aus der Verkehrsbranche.
  • Ein Abonnement können Sie online bestellen und sofort starten! (Anmeldung erfolgt erst auf der nächsten Seite)