Adblue ohne Embargo


In der Überschrift fehlt das Wort »noch«, denn das kann sich schnell ändern. Der Import russischen Harnstoffs fällt nicht unter die Embargoregeln. Davon macht die BASF bislang regen Gebrauch und vermutlich gute Ergebnisse. Auf Russland sollte man sich aber nicht verlassen.

Eine Mitteilung des namhaften Adblue-Lieferanten Stockmeier sieht dann so aus: »Der größte deutsche AdBlue® Produzent (SKW, Stickstoffwerke Piesteritz, Lutherstadt Wittenberg) hat durch den technischen Ausfall der Ammoniak-Anlagen seine AdBlue® Produktion eingestellt. Laut SKW wird eine Instandsetzung einige Zeit in Anspruch nehmen, so dass mit einer Produktionsaufnahme erst wieder im Laufe des Septembers zu rechnen ist. Ferner hat die Yara ihre Produktion in den Niederlanden eingestellt, ebenso andere Produzenten in Europa.«

Stockmeier hält Versorgungsengpässe in Deutschland für möglich. Der Preis hat sich in diesem Jahr schon vervielfacht, was aber noch kein Verkehrsunternehmen umbringen kann, weil dieser Kostenfaktor bislang eher unbedeutend ist. Ohne Adblue fahren aber auch moderne Dieselbusse nicht. Dass Adblue auf absehbare Zeit wieder unbegrenzt zu alten Preisen verfügbar ist, darf man getrost als unwahrscheinlich bezeichnen. Man muss deshalb jedem Leser empfehlen, so viel wie möglich zu bevorraten, zu hamstern. (Autor/Foto: Martin Wendlandt)

29.06.2022

GfK-Index auf Rekordtief

Angesichts des schlechten GfK-Index ist es wichtig zu rechnen und zu planen: Welche Leistungen, Einnahmen könnten sich wie entwickeln, welche Kosten wie steigen? (Foto: Martin Wendlandt)

In allen Medien hört und liest man vom historisch schlechten Konsumklima in Deutschland. Die GfK ist das größte deutsche Marktforschungsinstitut und weltweit die Nummer fünf. In repräsentativen Befragungen wird bei ca. 2000 Menschen die Erwartung zu Konjunktur, Einkommen und Anschaffungsneigung ermittelt. Die Lebenshaltungskosten, die Inflation und auch die Unsicherheit vor allem im Mittelstand drücken massiv auf die Stimmung.

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Kat: Markt, Top-News
03.06.2022

Rohölpreise und deutsche Dieselpreise

Rohölpreis am 2. Juni, Stand vor der OPEC-Sitzung (Grafik: Tecson)

Wenn man beobachtet, wie die Welthandelsordnung ins Wanken gerät, wirken die beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung geradezu dilettantisch. Die großen Mineralölkonzerne erhöhten vor dem 1. Juni schrittweise die Tankstellenpreise, um dann die Preise um einen Teil der Steuersenkung ab 1. Juni zu reduzieren. Welch ein Jubel bei den Laienspielern in der FDP, weil Bürger sich angeblich freuen.

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Kat: Kraftstoffe, Top-News
03.06.2022

Photovoltaik gezielt einsetzen

Solarpanels auf einem Bus der Münchner MVG (Foto: Sono Motors)

Erfreulicherweise gibt es zunehmend Photovoltaik-Anlagen für Dachflächen von Nutzfahrzeugen. Dies ist nicht nur für Elektrofahrzeuge, sondern auch bei Dieselantrieben zur Verbrauchsminderung denkbar. Die Stadtwerke München wollen mit Solarzellen auf Busdächern 2500 Liter Diesel pro Fahrzeug und Jahr einsparen (1).

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Kat: Fuhrpark, Top-News
26.04.2022

Strategie in Zeiten des Klimawandels

Foto: Pixabay

Was unter Permafrostböden lauert, dürfte die Menschheit angesichts des weltweit beobachteten Tauvorgangs noch lange beschäftigen. Unmengen von klimaschädlichen Gasen, wohl auch längst vergessene Krankheitserreger, werden freigesetzt (siehe ebenso Grüner Renner 12/2020).

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Kat: Unternehmensführung, Top-News
26.04.2022

Der Krieg und die Inflation

Rote Armee Weltkrieg-Denkmal in Kiew (Foto: Pixabay)

Wer im Nachbarort in den Augen der Frauen und Kinder aus der Ukraine die Sorge und Unsicherheit sieht, erkennt, dass es die Träume von »Frieden schaffen ohne Waffen« in Europa heute ebenso wenig gibt, wie im Mittelalter oder auch vor 76 Jahren in Deutschland. Es braucht nicht viel, dass der Nato-Verteidigungsfall eintritt und auch wir im Krieg sind.

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Kat: Sonstige News, Top-News

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