Rohölpreise steigen nicht, wahrscheinlich

Die Tecson-Grafik verdeutlicht, wie es mit den Rohölpreisen und deren Entwicklung aussieht. Seit Anfang Juni stiegen die Preise wieder auf über 40$ pro Barrel. Aktuell gibt es einen Einbruch von 45$ am 2. September auf 39$ am 11. September.

In der Fachpresse lesen wir eine neue Begründung, die eigentlich nicht überraschen sollte: Die Airlines kündigen ihre Terminkontrakte, weil der Flugverkehr sich auf absehbare Zeit nicht erholen wird. Auch beim ersten Rohölabsturz Anfang März sollen die Airlines den Anstoß gegeben haben, weil sie ihre Kerosinkontrakte platzen ließen. Erst wenn das Fluggeschäft wieder an Höhe gewinnt, können auch die Rohölpreise wieder anziehen. Davon kann bei steigenden Corona-Infektionszahlen derzeit nicht ausgegangen werden.

Hinzu kommt, dass die Lagervorräte in den USA sprunghaft gestiegen sein sollen. Die US-Energiebehörde EIA hat in ihrem aktuellen Monatsbericht eine reduzierte Rohölnachfrage für den Rest dieses Jahres und auch für 2021 prognostiziert. Selbst die Chinesen hätten derzeit eine reduzierte Rohölnachfrage.

Von der OPEC-Sitzung am 17. September werden keine Vereinbarungen zur Fördermengenreduzierung erwartet, da die Mitglieder die Einnahmen brauchen. Wer bei sinkender Nachfrage die Fördermenge senkt und damit die Preise erhöht, darf nicht erwarten, dass dies die Nachfrage und den Markt für Terminkontrakte belebt.

In Deutschland fallen die Preise derzeit. An den Tankstellen kostet Diesel um 1 Euro. Der relativ niedrige Preis hat auch etwas mit dem schwachen Dollar, der Folge des konjunkturellen Einbruchs in den USA ist, zu tun.

Wir lesen, dass in den vergangenen 20 Jahren in der Mehrzahl der Jahre der Rohölpreis von September bis kurz vor Jahresende schwach war. Die Tecson-Grafik zeigt das deutlich. Schon deshalb kann nicht mit steigenden Dieselpreisen gerechnet werden. Wenn ein großes Angebot auf eine schwache Nachfrage trifft, können die Preise nicht steigen, normalerweise. (Grafik: Tecson)

14.09.2020

Corona – mal etwas Hoffnung?

Nach oben gestreckte Hände, abgebildet auf einem Mainzer Linienbus, als Symbol der Hoffnung. (Foto: Martin Wendlandt)

Die täglich neuen Zahlen zu den Infektionen in Deutschland und in der Welt nerven. Sie verändern unseren Alltag und unser Lebensgefühl. Man muss mal mit kleinen Kindern sprechen, die nicht mehr ungezwungen mit anderen Dorfkindern spielen können oder Grundschulkindern, die mit Maske herumlaufen müssen.

[weiter]
Kat: Sonstige News, Top-News
10.07.2020

Wie könnte es am Rohölmarkt weitergehen?

Grafik: Alexey Hulsov / Pixabay

Im letzten Monat war der Rohölmarkt ruhig. Die europäischen Sorten Brent stiegen nur um 2,6%. Auf drei Monate betrachtet lag nach dem absoluten Tiefpunkt die Steigerung jedoch bei 31%. Brent kostet aktuell knapp 43 USD, WTI 40 USD pro Barrel (Fass von 159 Liter).

[weiter]
Kat: Kraftstoffe, Top-News
25.05.2020

Dittmeier: Trennschutz aus Versicherungssicht

Versicherungskaufmann Marco Schmitt vom Würzburger Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen Dittmeier (Foto: Dittmeier)

Versicherungskaufmann Marco Schmitt vom Würzburger Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen Dittmeier gab auf Anfrage des Grünen Renners eine Einschätzung zum derzeit viel diskutierten Thema Trennschutz zum Fahrerarbeitsplatz ab.

[weiter]
Kat: Fuhrpark, Top-News
07.05.2020

Mit KfW-Krediten durch die Krise – vielleicht!

Die »ergänzenden Angaben zum Kreditantrag« enthalten Restriktionen, welche nicht einfach überlesen werden dürfen. (Symbolgrafik: Mohamed Hassan / Pixabay.com)

Für sehr viele Mittelständler bringt der Lockdown einen großen Liquiditätsbedarf mit sich. Wie ohne Einnahmen zurechtkommen, wie die laufenden Kosten decken? In den Medien erfährt man einiges zu Unterstützungsmaßnahmen, so auch zu den KfW-Krediten.

[weiter]
Kat: Finanzen, Top-News
09.04.2020

Coronafreie Busreisen

Symbolfoto: Marie Sjödin / Pixabay.com

Was fällt jemandem dazu ein, der sich tagtäglich mit Busreisen beschäftigt? Sagrotanspender und regelmäßige Desinfektion in den Fahrzeugen, großer Sitzabstand durch Dreierbestuhlung, Plexiglasscheiben im Bus, Ein- und Ausstieg mit entsprechendem Abstand, gute Durchlüftung im Fahrzeug, zentrale Ausgabe von Essen und Getränken.

[weiter]
Kat: Reiseverkehr, Top-News

Entscheider der Branche lesen den Grünen Renner 

  • Kompakte Vorschläge aus der Beraterpraxis
  • Verbesserungsvorschläge von Unternehmern
  • Praktische Ideen, die Wettbewerbsvorteil sein können


Der Grüne Renner berichtet regelmäßig, verständlich und kompetent über Themen wie:

  • Die Kostenveränderungen für Omnibusunternehmen
  • Rechtliche und steuerliche Änderungen und deren Auswirkung auf Omnibusunternehmen
  • Veränderungen am Kreditmarkt und Verhaltensregeln im Umgang mit Kreditgebern
  • Das umfangreiche Archiv mit Suchfunktion erschließt Hintergründe

 

Abonnieren Sie noch heute!

  • Angemeldete Nutzer haben ständigen Zugang zum kompletten Angebot des Grünen Renners!
  • Ein- bis zweimmal monatlich erhalten Sie den exklusiven Abo-Newsletter!
  • Abonnenten schalten Werbebanner auf dem Grünen Renner günstiger!
  • Für nur 140,00 € jährlich (zzgl. 19 % MwSt) profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung aus der Verkehrsbranche.
  • Ein Abonnement können Sie online bestellen und sofort starten! (Anmeldung erfolgt erst auf der nächsten Seite)