Nach Corona wird vieles anders


Die Spanische Grippe soll zwischen 27 und 50 Millionen Menschen getötet haben. Durch Corona sind es bisher keine 2 Millionen, zumindest nach offiziellen Zahlen. Aktuell melden die Medien, dass dagegen andere Krankheiten, wie z.B. die Grippe, weniger Menschen sterben lassen. Von einem »alles nicht so schlimm« kann aber wirklich nicht die Rede sein, zumal kein Mensch weiß, wie lange das Virus in seinen Mutationen die Welt in Atem halten wird. Manche wollen glauben, dass ab Sommer Normalität, sogar beim Reisen, zurückkehren wird.

Man muss kein Pessimist sein, wenn man befürchtet, dass Reisen durch die Situation am Reiseziel begrenzt sein dürfte. Einfache Rechenbeispiele mit Zahlen der in Zeiträumen verfügbaren Impfdosen und den impfwilligen Menschen werden durch weitere Unbekannte wie Organisation der weltweiten Impfungen, z.B. in Ländern der Dritten Welt, fragwürdig. Reisen ist außerdem von den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Menschen abhängig. Wie hart trifft eine lange anhaltende Pandemie die Wirtschaft und wie beeinflusst diese das für Reisen verfügbare Einkommen? Es muss also befürchtet werden, dass bei Reisen auf Jahre nicht mehr alles so sein wird wie vor Corona.

Wie verändert sich das Leben der Menschen, wie in den Städten und wie auf dem Land? Es gilt als sicher, dass auch in Deutschland die Maske zum Alltag gehören wird, wie in verschiedenen asiatischen Ländern schon seit Jahrzehnten. Auch dürfte sich das Bedürfnis nach Abstand noch lange halten, wenn auch der allgegenwärtige Sicherheitsabstand von zwei Metern sich nach und nach verflüchtigen dürfte. Ständige Tests werden stark vereinfacht und so lange zum Alltag gehören, wie die Pandemie noch nicht besiegt ist. Allerdings gibt es einen Trend der »Untact« heißt. Der persönliche Kontakt zum Kunden soll auf das unbedingt Notwendige reduziert werden. Viele Kunden wollen künftig nämlich keinen persönlichen Kontakt. Immer mehr wird übers Internet oder sogar durch Dialog-Roboter erledigt.

Der Anteil der Menschen im Homeoffice wird mehrfach so hoch sein, wie vor der Pandemie. Die Unternehmen erkennen die Vorteile und nutzen die sich ständig verbessernden Möglichkeiten. Auch haben viele Menschen die Vorteile des Online-Handels kennengelernt und kehren nicht mehr in den Einzelhandel zurück. Der Einzelhandel ist auch lange Zeit eines der Opfer des Wandels.

Die Faktoren Abstand, Homeoffice und Versandhandel haben anhaltenden Einfluss auf den öffentlichen Verkehr. Es werden auch nach Corona weniger Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein. Der technische Hygiene-Fortschritt in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird helfen, bringt aber nicht die Menschen zurück, die gar nicht mehr oder weniger fahren.

E-Autos und E-Scooter setzen sich sehr schnell durch. Nach den nächsten Bundestagswahlen dürften die Grünen die Verkehrspolitik maßgeblich beeinflussen. Parkplätze in den Städten könnten in Grünflächen umgebaut werden. Die Bemühungen in Hessen, ein Verkehrswendegesetz auf den Weg zu bringen, könnten erfolgreich sein und Schule machen, auch in anderen Bundesländern kommen.

Corona und Klimawandel beschleunigen den technischen Fortschritt, nicht nur beim Antrieb der Busse. Deshalb wird nach Corona vieles anders, zumal der Klimawandel einen weit größeren Einfluss auf unser Leben und Wirtschaften haben dürfte. Für Unternehmen, auch für Verkehrsunternehmen, wird es nicht reichen, irgendwo in der Welt Bäume zu pflanzen, um auf diese Weise als CO2-neutral zu gelten. Anstrengungen, die eigene direkte CO2-Produktion zu reduzieren, wird ein Ziel sein. Grüne Technologie könnte durch Gesetze gefördert werden. (Text/Foto von Sonnenaufgang: Martin Wendlandt)

07.01.2021

Rohöl und Diesel etwas teurer

Der Rohölpreis zum Jahresanfang liegt aktuell unter den Werten von 2019 und 2020. (Grafik: Tecson)

Alles ist relativ, so auch der Rohölpreis von 54 US-Dollar pro Barrel. Das ist einerseits der höchste Preis seit Februar 2020, jedoch liegt er, wie die Tecson-Grafik zeigt, unter den Werten von 2019 und 2020.

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Kat: Kraftstoffe, Top-News
14.12.2020

Fallstricke bei Corona-Hilfen

Bei Corona-Hilfen drohen Fallstricke (Symbolfoto: www_slon_pics / Pixabay)

Wer die verschiedenen Corona-Hilfen beantragt, kann teure und auch folgenschwere Fehler machen. Die Informationen unterliegen ständigen Änderungen, sind deshalb keine gesicherte Handlungsgrundlage.

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Kat: Reiseverkehr, Linienverkehr, Top-News
26.11.2020

Rohölpreis – Wie entwickelt sich der Markt?

Grafik © TECSON

Mitte Oktober hatten wir geraten, die Tanks vollzumachen, weil es nach der US-Wahl am 3. November Bewegung geben könnte. Unruhen in den USA waren nicht auszuschließen.

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Kat: Kraftstoffe, Top-News
16.11.2020

Geschäftsabläufe an die Pandemie anpassen

Sichern Sie sich am besten durch klar definierte Hygiene-/Infektionsschutz-Regeln ab. (Symbolfoto: Klaus Hausmann / Pixabay.com)

Selbst der König Kunde muss sich an neue Hygieneregeln halten. Wie ist das gemeint? Unternehmen haben auf die Pandemie reagiert, neue Regeln in Kraft gesetzt. Wer sich als Kunde oder Geschäftspartner nicht daran hält, muss damit rechnen, ermahnt zu werden.

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Kat: Personal, Interne Prozesse, Top-News
12.10.2020

Was kann den Rohölmarkt bewegen?

Seitwärtsbewegung des Rohölpreises (Grafik: © TECSON)

In der Fernsehdebatte mit Biden rief Trump, die Proud Boys sollten sich bereithalten. Auch wenn er nachher sagte, er hätte nicht gewusst, wovon er redet, so war das doch ein starkes Stück, was zumindest die Befürchtung nährt, Trump könnte sich nach einer Wahlniederlage am 3. November einmauern und es gäbe eine Art Bürgerkrieg in den USA.

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Kat: Kraftstoffe, Top-News

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